Vorsicht Giftpflanzen!
Erschienen am 23.12.2011
Überblick der gefährlichsten Giftpflanzen für Pferde
Es gibt Leckermäuler unter den Pferden, die in wirklich alles saftig und grün aussehende hinein beißen. Doch Vorsicht, viele Giftpflanzen sind für Pferde tödlich und müssen auf der Weide und an den Rändern von Paddocks und Ausläufen entfernt werden! Wir stellen Euch eine Auswahl der wichtigsten Giftpflanzen vor.
Die meisten Pferden meiden zwar für sie giftige Pflanzen aus Instinkt (angeborenem Verhalten), doch manchmal reichen auch geringste Mengen einer Giftpflanze, um tödlich für das Pferd zu sein. Prägt Euch das Aussehen der Pflanzen (siehe Bildergalerie) besonders gut ein, damit Ihr sie nicht nur für den Basispass Pferdekunde auswendig dahersagen könnte, sondern Sie auch selbst auf der Weide erkennt.
Ganz wichtig:
Alle Flächen, die als Pferdeweide- oder auslauf benutzt werden, müssen auf Giftpflanzen untersucht werden. Achtet vor allen Dingen beim Ausreiten (Pausen), dass die Pferde nicht an unbekannten Büschen oder anderen Pflanzen herumfressen!
Besonders viele Zierpflanzen, Hecken und Sträucher, die in Gärten und Parks wachsen, sind für Pferde äußerst giftig - wie z.B. Roter Fingerhut, Buchsbaum, Liguster, Goldregen und Eibe. Vorsichtig muss man auch bei Wiesenblumen- und Pflanzen wie der Sumpfdotterblume, der Herbstzeitlosen, dem Schachtelhalm oder dem im Wald sehr verbreiteten Adlerfarn sein. Giftig sind manche Pflanzen übrigens auch dann noch, wenn sie getrocknet im Heu vorkommen (z.B. der Adlerfarn und die Herbstzeitlose sowie das Kreuzjacobskraut).
Unter dem nachfolgenden Link kann man sich über eine große Zahl an Pflanzen informieren, die Giftstoffe enthalten. Vielleicht über die Weihnachtstage eine Gelegenheit , sich schlau zu machen.