Rotterdam: Dressur-Europameisterschaft begann für Deutschland enttäuschend

Erschienen am 17.08.2011

Auch Christoph Koschel konnte die Erwartungen am 1. Tag  in Rotterdam mit Donnperignon nicht erfüllen - hier bei einem Sieg in Leipzig. Foto: WegoMisslungener Start bei Dressur-EM: Gold ist weg

Rotterdam - Die erhoffte Goldmedaille ist für die deutschen Dressurreiter fast nicht mehr zu erreichen. Nach zwei von vier Reitern liegen sie bei der Europameisterschaft schon weit hinter Großbritannien.

"Der Abstand ist zu groß, das ist eindeutig", kommentierte Bundestrainer Holger Schmezer in Rotterdam: "Das Ding ist gelaufen." Mit 149,256 Prozentpunkten haben die Briten die deutschen Startreiter Helen Langehanenberg (Havixbeck) mit Damon Hill und Christoph Koschel (Hagen a. TW) mit Donnperignon (142,523) klar abgehängt. Isabell Werth (Rheinberg) mit El Santo und Matthias Rath (Kronberg) mit Totilas können das kaum mehr aufholen.

Am Donnerstag um 9.48 Uhr ist Isabell Werth mit El Santa im Grand Prix an der Reihe, in dem es um den Mannschaftswettbewerb geht. Matthias Rath folgt als Abschlußßreiter um 14.38 Uhr. Ingesamt gehen 16 Teams bei dieser Europameisterschaft an den Start.

Derweil steht auch fest, dass Anabel Balkenhol ihren Platz als Ersatzreiterin für die Dressur-Europameisterschaften verloren hat. Wegen der Verletzung ihres Pferdes Dablino war sie bereits ins zweite Glied gerückt, nun folgte das komplette Aus. "Ihr Pferd ist weiterhin angeschlagen. Es braucht noch einige Wochen Wettkampfpause", sagte Bundestrainer Holger Schmezer.

 

 

 

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