Holzerode/CIC2*: Sechster Platz für Andreas Brandt

Erschienen am 24.06.2013

Holzerode - Beim Internationalen Vielseitigkeitsturnier im niedersächsischen Holzerode klappte für Landesmeister Andreas Brandt nicht alle wie gewünscht. Zweimal hatte er die Zwei-Sterne-Prüfung auf seinem 15-jährigen Pferd Clever & Smart gewonnen. Nach der Dressur lag der Landesmeister aus Neuendorf auch diesmal auf Rang 6 in aussichtsreicher Position. Nachdem es im Springen, das in Holzerode als zweite Teilprüfung ausgetragen wird, jedoch drei Abwürfe gab, schonte Andreas Brandt den Halbblüter und zog ihn von der Geländeprüfung zurück.

Mit guten Grundgangarten ausgestattet, liefert Morgendonner eigentlich gute Dressurergebnisse (auf dem Foto bei der LM in Hohen Luckow). In Holzerode ging es daneben, aber durch eine tadellose Leistung im Gelände kam Andreas Brandt dennoch in die Platzierung. Foto: Jutta Wego

Erstmals setzte Brandt das erst sechsjährige Kleine deutsche Reitpferd Morgendonner in einer Zwei-Sterne-Prüfung ein. Nach der Dressur, die das Paar mit 52,2 Strafpunkten auf Rang 16 beendete, herrschte verhaltener Optimismus. Vier Punkte kam im Springen hinzu und eine Platzierung schien in aussichtslose Ferne gerückt zu sein. Doch gefehlt: Obwohl auch im Geländekurs 10,4 Strafpunkte für Zeitüberschreitung hinzu kamen, wurde der Vielseitigkeitsexperte mit insgesamt 66,6 Strafpunkten noch Sechster. Die Bestzeit war für den Zwei-Sterne-Kurs sehr eng bemessen, die von keinem der Teilnehmer eingehalten wurde. Der Sieg ging an Marina Köhncke aus Badendorf auf Clooney. Die einstige Bundeskaderreiterin hatte im Gelände sogar 14,4 Strafpunkte, führte mit 37,8 Punkten aber schon nach der Dressur.

Auch in der mit 80 Teilnehmern besetzten Ein-Sterne-Prüfung war Andreas Brandt auf Rang 18 mit der sechsjährigen Mecklenburger Stute Charlize noch im Preisgeld. Das Paar, das gerade erst die Geländepferdeprüfung Klasse L in Bad Segeberg mit der hohen Wertnote von 9,6 gewann, blieb im Gelände strafpunktfrei, hatte im Springen einen Abwurf, lag nach der Dressur mit 59,7 Punkten aber zu weit zurück, um noch weiter nach vorn zu kommen.  (FW)

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