Aachen: Britischer Sieg im Preis von Europa

Erschienen am 27.06.2013

Aachen (fn-press). Im ersten Hauptspringen des CHIO Aachen, dem Preis von Europa, triumphierte ein Brite: Der Mannschafts-Olympiasieger von 2012, Ben Maher, absolvierte das Stechen als Schnellster. Bester Deutscher war Christian Ahlmann mit Taloubet Z auf Platz elf.

Der Brite Ben Maher jubelt - er hat den Warsteiner Preis in Aachen gewonnen. Foto: CHIO

Parcourschef Frank Rothenberger lässt noch "Luft nach oben". Zu Beginn des CHIO im Preis von Europa stellte er die Reiter noch nicht vor die allergrößten Aufgaben. Von 52 Startern erreichten immerhin 20 das Stechen, darunter auch die fünf Deutschen Christian Ahlmann (Marl), Katrin Eckermann (Münster), Jan Wernke (Holdorf), Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) und David Will (Pfungstadt). Den Sieg trug der britische Mannschafts-Olympiasieger Ben Maher davon (0 Fehler/44,07 Sekunden im Stechen). Der 30-Jährige saß im Sattel der elfjährigen belgischen Stute Cella, mit der vor zweieinhalb Wochen auch die Etappe der Global Champions Tour in London gewonnen hatte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten der Niederländer Harrie Smolders mit Walnut de Muze (0/45,74) und die Französin Penelope Leprovest auf Nayna (0/45,88). Christian Ahlmann reihte sich als bester Deutscher auf dem elften Platz ein. Er hatte mit dem 13-jährigen niederländischen Hengst Taloubet Z einen Abwurf kassiert (4/45,65).

Auch wenn es nicht zu den ganz vorderen Plätzen gereicht hatte, war Co-Bundestrainer Heinrich-Hermann Engemann sehr zufrieden mit den Mitgliedern der Perspektivgruppe Springen. Gleich fünf seiner sechs Schützlinge hatten eine Starterlaubnis für den Preis von Europa erhalten. Die U25-Gruppe machte ihre Sache gut, drei von ihn erreichten das Stechen: Katrin Eckermann mit Firth of Lorne und Jan Wernke mit Queen Mary kassierten jeweils nur einen Abwurf und platzierten sich auf den Rängen 12 und 14. Einzig David Will hatte Pech. Nach einem bilderbuchreifen Ritt im Umlauf endete das Stechen vor der Mauer. Wills zehnjähriger Hengst Colorit fand nicht den richtigen Absprung und rutschte in das Hindernis.

Mit jeweils nur einem Fehler beendeten Andreas Kreuzer (Sendenhorst) auf Balounito und Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) den Umlauf des Preises von Europa. Der 22-jährige Patrick Stühlmeyer, Dritter der Deutschen Meisterschaft 2013, konnte sich aber schon über einen Sieg in der Aachener Soers freuen. Am Vortag hatte er im Sattel des Oldenburger Wallachs Casmo die Prüfung der sieben- und achtjährigen Nachwuchsspringpferde gewonnen. (fn-press)

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