Aachen: Ludger Beerbaum gewinnt RWE-Preis von Nordrhein-Westfalen
Erschienen am 28.06.2013
Der vierfache Olympiasieger Ludger Beerbaum hat beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2013, den RWE-Preis von Nordrhein-Westfalen gewonnen. Der 49-Jährige holte sich auf dem 14-jährigen Hengst Chaman im Stechen mit 38,12 Sekunden den klaren Sieg vor der US-Amerikanerin Laura Kraut auf dem 15-jährigen Holsteiner Cedric und Marcus Ehning auf Plot Blue. Kraut war mit 39,77 Sekunden im Stechparcours deutlich langsamer als der Sieger. Ehning ritt nach 40,45 Sekunden durchs Ziel.
Carl Meulenbergh (r.), Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins, der gemeinsam mit Achim Südmeier, Vertriebsvorstand der RWE Vertrieb AG, Ludger Beerbaum gratuliert. Foto: Strauch
Das "Tüpfelchen auf dem i" (Beerbaum): Pferdebesitzerin Madeleine Winter-Schulze hat am Freitag Geburtstag, nun wird vielleicht noch eine zusätzliche Flasche Sekt aus dem Kühlschrank geholt, denn: "In Aachen ist es halt immer etwas Besonderes", sagte der Sieger und lobte ein hochkarätiges Starterfeld und eine spannende Endrunde, in der Hans-Dieter Dreher als letzter Reiter noch fast an die Zeit von Beerbaum herangekommen war, ehe die Stange fiel. "Der Sport kann nicht besser sein", sagte der siegreiche vierfache Olympia-Sieger Beerbaum.
"Schneller als Ludger war heute einfach nicht drin", stellte Marcus Ehning fest und war sichtlich zufrieden mit seinem ersten Podestplatz beim diesjährigen CHIO. Ehning schmunzelte: "Neben Ludger und Laura zu sitzen ist doch auch ein Erfolg." Auch Laura Kraut wirkte angesichts des zweiten Platzes alles andere als unzufrieden. "Cedric sprang heute immer ein wenig rechtslastig. Ich hatte ihn nicht ganz unter Kontrolle und bin froh, dass wir so gut durchgekommen sind", sagte sie.
Glück hatte Andreas Kreuzer, der sich bei einem Sturz lediglich eine Gehirnerschütterung und Prellungen zuzog. Er wird zur Beobachtung noch bis morgen im Krankenhaus bleiben.