Chacco-Blue starb an Borreliose

Erschienen am 19.07.2012

Management glaubt die Krankheit im Griff zu haben

Chacco-Blue mit Andreas Kreuzer bei seinem vorletzten öffentlichen Auftritt anlässlich der Global Chamion Qualifikation in Hamburg. Foto: Wego

Chacco-Blue mit Andreas Kreuzer bei seinem vorletzten öffentlichen Auftritt anlässlich der Global Chamion Qualifikation in Hamburg. Foto: Wego

Anfang Juni starb der im Springsport erfolgreiche Mecklenburger Hengst Chacco-Blue v. Chambertin a.d. Contara v. Contender. Nun steht die Todesursache fest. Der Hengst litt an Borreliose. Der Tod des Hengstes, der in diesem Jahr zusammen mit Cornet Obolensky die meisten Nachkommen für das Bundeschampionat des deutschen Springpferdes qualifiziert hat (beide 18 Pferde), war für den Springsport ein Schock. Sein Besitzer Paul Schockemöhle hielt große Stücke auf den Hengst. Gerade 14 Jahre alt, im Sport mit dem jungen Bereiter Andreas Kreuzer auf dem besten Weg zu großen Titeln, starb er überraschend. Die Obduktion des Pferds ergab, dass Chacco-Blue an der Infektionskrankheit Borreliose starb. Laut Schockemöhle war die Krankheit, die oft durch Zeckenbisse übertragen wird, seit Anfang des Jahres behandelt worden. Das Management des Hengstes glaubte, die Krankheit unter Kontrolle zu haben.

Borreliose ist eine allgemeine Bezeichnung für verschiedene Infektionskrankheiten, die durch Bakterien aus der Gruppe der Borrelien (Spirochäten) ausgelöst werden. Die Erkrankungen kommen beim Menschen und allen anderen Säugetieren vor und können durch den Befall aller Körpergewebe vielfältige klinische Symptome auslösen. Die Übertragung erfolgt vor allem durch Zecken und Läuse.

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