Hohe Qualität bei Mecklenburger Elitestutenschau
Erschienen am 16.09.2013
Die Mecklenburger Siegerstute und "Miss Mecklenburg 2013 FUGGERS BLACK PEARL von Fürst Fugger / D'Olympic vollgepackt mit Schleifen und Siegerschärpen. Foto: Jutta Wego
Mühlengeez - Im Rahmen der Mecklenburger Landwirtschaftsausstellung (MeLa), die größte in Deutschland, die an den vier Messetagen mit 1.300 Ausstellern 70.300 Besucher zählte, fand am Freitag den 13. September auch die Elitestutenschau des Verbandes der Pferdezüchter Mecklenburg-Vorpommern statt. Der gefürchtete "Schreckenstag" (Freitag der 13.) erwies sich als "Erfolgstag" besonderer Güte. Zwar war die Zahl der zur "Premiumschau" angetretenen Stuten recht klein. Diese waren jedoch von bisher so noch nicht erlebter Qualität. So kamen die Gastrichter (Jörg Kotenbeutel, Neustadt-Dosse, bei den Ponyrassen und Hans-Heinrich Brüning, Ochtmannien, bei den Mecklenburgern) bei der Besprechung der Spitzenstuten regelrecht ins Schwärmen.
Wenn sich Fuggers Black Pearl in Bewegung setzt, schwingt sie bei sehr aktivem Hinterbein durch den ganzen Körper. Foto: Jutta Wego
Brüning, der dem Vorstand des Hannoveraner Verbandes angehört, lobte zum wiederholten Male auch das dreigeteilte System aus Stutbuchaufnahme, Leistungsprüfung und Eliteschau, das die jungen Stuten in MV mit hohen Schwellenwertnoten durchlaufen müssen, um mit dem Staatsprämientitel ausgezeichnet werden zu können. Auch das Besucherinteresse war in diesem Jahr besonders gut, was nicht zuletzt mit dem optimalen Wetter für eine solche Schau zusammenhängt.
Reservesiegerin Quadriga II (v. Quaterback) trennten nur 1 Punkt zum Sieg. Im Institut Dummerstorf gezogen wurde sie von Besitzer Rüdiger Tramp ausgestellt. Foto: Jutta Wego
Die Züchter und Besitzer schickten insgesamt 53 Stuten acht verschiedener Rassen ins "Rennen". Das sind knapp 16 Prozent weniger als im Vorjahr mit 63 Stuten zehn verschiedener Rassen. Im Jahre 2011 waren es immerhin noch 96 Stuten die zur Elitestutenschau vorgestellt wurden. Somit hat es innerhalb von zwei Jahren einen Rückgang von knapp 45 Prozent gegeben. Eigentlich besorgniserregend, wenn man nicht die Qualität entgegen setzt, die besonders in diesem Jahr zu Tage trat.
Mit absolut korrektem Exterieur, guter Typausprägung und weit überdurchschnittlichem Bewegungspotenzial ist Reservesiegerin Quadriga II ausgestattet. Foto: Jutta Wego
Insgesamt erhielten 38 Stuten bei der Schau den Staatsprämientitel. Neun weitere könnten diesen noch nachgereicht bekommen, wenn sie bis zum Alter von vier Jahren die Leistungsprüfung mit der geforderten Mindestnote nachweisen. 2012 erging an 48 Stuten der Titel "Staatsprämie" und fünf mussten die Prüfung später noch nachreichen. 2011 durften sich die Züchter und Aussteller noch über 68 Staatsprämienstuten freuen. 14 Stuten (Vorjahr 18) wurde der Titel "Verbandsprämie" zuerkannt.
Drittplatziert die Brillantringstute Sunny Girl v. Saverio / Rosario (Z.u.B.: Mirko Voss, Hof Redentin). Foto: Jutta Wego
Sieben Mecklenburger Stuten (Vorjahr 6) gingen auf dem Brillantring und wurden gesondert prämiert. Bei den PKS-Rassen waren es zehn Stuten (Vorjahr 17). Den Staatsprämientitel können solche Stuten bis zum Alter von vier Jahren erhalten, die die Schwellenwerte von 7,5 (Typ 8,0) bei der Stutbuchaufnahme und 7,3 bei der Leistungsprüfung erreicht haben und zur Elitestutenschau vorgestellt wurden.
Brillantringstute Cara (4. Platz) von Cancara aus der auch im Sport erfolgreichen Cera v. Cero I / Piment (Z.u.B.: Andre Wiek, Altenkirchen/Rügen). Foto: Jutta Wego
Fuggers Black Pearl verzauberte die Anwesenden und wurde Miss Mecklenburg
Von der größten Stutenpopulation im Verband der Pferdezüchter MV, den Mecklenburgern, wurden der Kommission, bestehend aus Dieter Quaas (Verbands-Vizepräsident), Hans-Heinrich Brüning und Zuchtleiter Uwe Witt, von 28 Prämienanwärterinnen 22 Dreijährige zur Eliteschau vorgestellt (Vorjahr 25). 18 von ihnen (81,82 Prozent) erhielten vor Ort den Titel "Staatsprämie". Zwei könnten später hinzukommen, wenn sie eine Leistungsprüfung mit Mindestnote 7,3 nachweisen. Dieser hohe Prozentsatz allein lässt schon erkennen, wie hoch die Qualität der vorgestellten Stuten war. Sieben von ihnen gingen auf den abschließenden begehrten Brillantring.
5. Platz: Brillantringstute Riccilight SK v. Riccley / Redwin / Mondras (Z.u.B.: Siegfried Kuehn, Gützkow). Foto: Jutta Wego
Am Ende überragte eine junge Pferdedame Alle. Eine "schwarze Perle", die diesen Begriff sogar in ihrem Namen trägt, verzauberte Richter und Besucher. FUGGERS BLACK PEARL hat den dreifachen Bundeschampion Fürst Fugger zum Vater, der auf den viel zu früh von der Züchterbühne abgetretenen Florestan I-Sohn Fürst Heinrich zurück geht und eine Weltmeyer-Mutter hat. Ulrike Anders aus Drosedow bei Demmin hat Fuggers Black Pearl aus ihrer Staatsprämienstute Donna F v. D’Olympic / Sonnenball gezogen. Im März dieses Jahres kam sie in den Besitz von Katja Manski aus Güstrow. Bei Sandra Engelmann in Weitenhagen wurde sie mit sechs weiteren Stuten auf die Stutbuchaufnahme und Leistungsprüfung vorbereitet. Nicht weniger als vier dieser sieben Stuten gingen in Mühlengeez auf dem Brillantring. Damit hat sich Sandra Engelmann einmal mehr als TOP-Ausbilderin für Zuchtpferde einen Namen gemacht.
6. Platz: Brillantringstute Cherie v. Christ a.d. Staatsprämienstute Flora v. Florianus / Anrit (Z.u.B.: Albert Vielitz, Alt-Seehagen). Foto: Jutta Wego
Die Leistungsprüfung absolvierte Fuggers Black Pearl mit einer Endnote von 8,59. Die traumhaften Rittigkeitswerte wurden von der Testreiterin mit 9,5 bewertet und ihr Bewegungspotenzial (Trab 8,5, Galopp 9,0, Schritt 7,5) lassen auf eine große Karriere im Dressurviereck hoffen. "Ein Pferd mit Championatspotenzial", so die Meinung der Richter. "Hochmodern mit exzellenten Grundgangarten und einem hohen Maß an Sportlichkeit", so der Kommentar von Hans-Heinrich Brüning. Man darf gespannt sein welcher Berufsreiter sie demnächst für das ganz große Viereck unter den Sattel bekommt. Fuggers Black Pearl war die unumstrittene Siegerin in Mühlengeez und darf sich nun "Miss Mecklenburg" 2013 nennen. Sie erhielt die Urkunde des Landwirtschaftsministers Dr. Till Backhaus.
7. Platz: Brillantringstute Levisonn's Girl v. Levisonn a.d. Cadiz v. Caletto I / Diolen (Z.u.B.: Hasselmann GbR, Anklam). Foto: Jutta Wego
Die Reservesiegerin stand der Siegerin nicht viel nach. "Letztlich waren es nur Nuancen, in denen sich QUADRIGA II von der Siegerin unterschied" (Brüning). Die Fuchsstute stammt ab vom Bundeschampion Quaterback, geht mütterlicherseits auf eine Stutenlinie des Gestütes Ganschow zurück und hat die Trakehnerstute Germania v. Black Magic Boy / Kondor zur Mutter. Die Stute wurde in der Versuchsherde des Leibnitz-Instituts Dummerstorf gezogen und wechselte zweieinhalbjährig in den Besitz von Rüdiger Tremp, Stülow, der als absoluter Fachmann die Qualität der Stute erkannte. Mit 8,17 war Quadriga II die höchstbewertete Stute bei der Eintragung und schloss die Leistungsprüfung ebenfalls mit 8,17 ab. Obwohl genetisch nicht unbedingt zu erwarten lagen ihre Stärken neben den Grundgangarten (8,33) auch am Sprung, wo sie ein glattes "sehr gut" (9,0) bekam. Im Endergebnis rechnete der Computer für die Siegerstute 829 Punkte aus und für Quadriga II 828 Punkte. Das zeigt wie eng es an der Spitze zuging. Quadriga II erhielt die FN-Plakette für Warmblut in Silber.
Miss Mecklenburg bei den PKS-Rassen wurde die Reitponystute Let's Dance v. FS Dior de Luxe / Top Nordpol. Foto: Jutta Wego
820 Punkte erhielt SUNNY GIRL. Die Saverio / Rosario / De Niro-Stute aus der Zucht und dem Besitz von Mirko Voss (Hof Redentin) ging im Brillantring an dritter Stelle. Beeindruckend bei dieser braunen Stute war vor allem ihre Gelassenheit bei der Eliteschau wo sie ihre guten Grundgangarten sehr locker, in jeder Phase über den Rücken schwingend, vortrug. Bezeichnend auch der großzügige Schritt und die hohen Werte am Sprung (8,88) bei der Prüfung. Man wird Sunny Girl im Sattel von Andreas Brandt wieder sehen, der sie auch bei der Schau vorstellte.
Gezogen von Mutter Kristin Romanowski aus Stülow, befindet sich Let's Dance im Besitz ihrer kleinen Tochter Carolina. Foto: Jutta Wego
Eine weitere Mecklenburger Brillantringstute die über die 800-Punkte-Marke kam ist CARA. Von Andre Wiek in Altenkirchen/Rügen mit Cancara aus der erfolgreichen Sportstute Cera v. Cero I / Piment gezogen und ausgestellt. Mit 8,25 gehörte auch sie zu den Besten in der Prüfung und hatte mit 7,82 die zweithöchste Eintragungsnote.
Auf den 2. Platz bei den Reitponys kam Das Schneewittchen v. Top Dubidu / Golden Dancer (Z.u.B.: Madlen Blunk, Rastow). Foto: Jutta Wego
Weitere Brillantringstuten sind RICCILIGHT SK v. Riccley / Redwine / Mondras (Z.u.B.: Siegfried Kühn, Gützkow), CHERIE v. Christ / Florianus / Anrit (Z.u.B.: Albert Vielitz, Gut Alt-Seehagen) und LEVISONN’S GIRL v. Levisonn / Caletto I / Diolen (Z.u.B.: Hasselmann GbR, Anklam).
Glanzvoller Sieg der Ponystute Let’s Dance bei PKS
Bei den übrigen Rassen waren vier Rheinisch Deutsche Kaltblüter, sieben Deutsche Reitponys, sechs Haflinger, je eine Lewitzer und Fjordpferdstute, sowie acht Shetlandponys und vier Shetland-Minis am Start. 20 von ihnen erhielten die Staatsprämie, sieben wurden Mangels Prüfungsergebnis vorerst als Staatsprämienanwärterinnen verabschiedet.
Auch DR-Stute Dancing Beauty v. Dance on Top / Billy the Kid wurde als drittbeste prämiert (Z.u.B.: Rüdiger Tremp, Stülow). Foto: Jutta Wego
Der Ring mit den sieben Deutschen Reitponys war eine Klasse für sich: Jörg Kotenbeutel kam aus dem Schwärmen nicht heraus. Auch hier überragte eine Stute alle anderen 30 PKS-Vertreterinnen. LET’S DANCE heißt die braune Schönheit, die Kristin Romanowski aus Stülow mit FS Dior de Luxe und ihrer zuchtbewährten Top Ten v. Top Nordpol und dem Welsh B Hengst Liverpool gezogen hat. Töchterchen Carolina ist die stolze Besitzerin. Die Stute, die mit der FN-Plakette in Silber ausgezeichnet wurde, darf nun inoffiziell als "Miss Mecklenburg der PKS-Rassen" bezeichnet werden, so Zuchtleiter Uwe Witt. "So stellen wir uns das Zuchtziel eines Deutschen Reitponys vor" sagte Jörg Kotenbeutel. Mit großer schräger Schulter, weit in den Rücken reichendem markantem Widerrist, korrektem Fundament und mit eine Bewegungsmechanik ausgestattet, die Reiterherzen höher schlagen lässt.
Siegerin bei den Haflingerstuten wurde Harmonie v. Stradino / Askhan / Albatros (Z.u.B.: Haflingergestüt Reimer, Zarnewanz). Foto: Jutta Wego
Der Tierzuchtpreis in Gold ging an die Siegerin bei den Haflingern. HARMONIE v. Stradino / Askhan / Albatros wurde vom Haflingergestüt Reimer (Zarnewanz) gezogen und ausgestellt. Eintragungs- und Leistungsprüfungsnote korrelierten exakt miteinander (WN 7,82), wobei sich die Stute besonders stark am Sprung erwies (8,13). Auch bei der Eliteschau lieferte Harmonie mit guter Gangmechanik und bestem Typ eine überzeugende Vorstellung.
Einzige Lewitzerstute (noch ungeprüft) die Staatsprämienanwärterin wurde war My Melody v. Pythagoras / Mambo Moscan (Z.u.B.: Susan Bolte, Deibow). Foto: Jutta Wego
Einzige Lewitzer Stute bei der Schau, die zudem ihre Leistungsprüfung noch nachholen muss, war MY MELODY, gezogen von Ausstellerin Susann Bolte (Deibow) mit Pythagoras und einer Mambo Moscan (NF) / Eldorrado (DR)-Mutter. Eine ganz tolle Typstute mit Genen, verschiedener Rassen, weitgehend korrekt im Exterieur, der man allerdings einen etwas ergiebigeren Schritt wünschte. Beim späteren Nachweis einer Prüfung (Mindestnote 7,3) kann ihr der Staatsprämientitel nachgereicht werden.
Staatsprämienanwärterin wurde auch die Fjordstute Farina vom Oderhaff v. Solbjor Borken / Jokum (Z.u.B.: Haffwiesenhof, Leopoldshagen). Foto: Jutta Wego
Auch die Fjordpferde waren mit einer Stute vertreten, die Staatsprämienanwärterin wurde. FARINA VOM ODERHAFF wurde in Leopoldshagen vom Haffwiesenhof mit Solbjor Borken und der Staatsprämienstute Frenja vom Oderhaff (v. Jokum / Stanley) gezogen und ausgestellt. Schon die Eintragungsnote (7,83) bescheinigt ihr eine hohe Qualität, die sie bei der Eliteschau mit 8,04 noch toppte. Typ (9,0) und Exterieur (8,17) sind überdurchschnittlich. Auch sie muss noch eine Leistungsprüfung nachholen.
Die Rheinisch Deutsche Kaltblutstute Anja (Amethyst von Wernstedt / Verdun) aus Zucht und Besitz von Volker Prange, Satow, wurde Rassesiegerin. Foto: Jutta Wego
Das gilt auch für die Schausiegerin der Rheinisch Deutschen Kaltblüter ANJA v. Amethyst von Wernstedt aus der Staatsprämienstute Vicky v. Verdun / Eberhard II (Z.u.B.: Volker Prange, Satow). Eingetragen mit Wertnote 7,79 überzeugte das "Kraftpaket" bei der Schau vor allem im Schritt (8,5). Im Trab ließ sie sich leider nicht ganz los, was sich bei der Tierschau am nächsten Tag aber ganz anders darstellte. Eine würdige Siegerin ihrer Rasse, die, in Ermangelung einer Prüfung im Land, diese ebenfalls noch nachholen muss.
Angie vom Schwalbenhof (Akzent / Moppel II) gehört den Shetland-Minis an und war die Beste ihrer Spezies (Z.u.B.: Sigrid Mayer, Dargun). Foto: Jutta Wego
Bei den Shetlandponys, mit zwei Schlägen vertreten, wurden zwei Tierzuchtpreise in Gold vergeben. Bei den Minis (Stockmaß bis 86 cm) siegte ANGIE VOM SCHWALBENHOF die Sigrid Meyer aus Dargun als Züchterin ausstellte. Die Tochter des Akzent aus einer Moppel II / Benny-Mutter wurde mit Wertnote 7,76 bei sehr gutem Typ eingetragen. Bei der Eliteschau übersprang auch sie die Marke "gut" mit 8,08 bei gleichmäßigen Einzelnoten in allen Merkmalen.
Varinka vom Delfshof v. Silbersee's Vendor / Pinek aus Nehms (Schleswig-Holstein) heißt die Siegerin bei den Shetlandponys (Z.u.B.: Jürgen & Iris Delfs). Foto: Jutta Wego
Der Sieg bei den Shetlandponys ging nach Nehms in Schleswig-Holstein. VARINKA VOM DELFSHOF (Silbersee’s Vendor / Pinek) wurde von ihren Züchtern Jürgen & Iris Delfs ausgestellt. Mit Wertnote 7,94 eingetragen, hat sich die dunkelbraune Stute prächtig weiterentwickelt und präsentierte sich bei der Schau in allen Merkmalen vom Feinsten was in der Note 8,25 zum Ausdruck kommt. Bei der Prüfung glänzte sie vor allem bei der Geländefahrt (9,0). (Franz Wego)
Pussycat III (Putz / Evert v.d. Lindehoeve) wurde Reservesiegerin bei den Shetlandponys (Z.u.B.: Elisabeth & Gisbert Koch, Setzin). Foto: Jutta Wego
Keine Schau ohne Zuchterfolge von Elisabth & Gisbert Koch (Setzin). Sie stellten mit PUSSYCAT III die Reservesiegerin bei den Shetlandponys ab 87 cm. Die 97 cm große Tochter des Putz, die mütterlicherseits niederländische Gene führt, hat eine Eintragungsnot von 7,61, schloss die Leistungsprüfung mit 8,00 ab und erhielt die gleiche Schaunote wie die Mini-Siegerin (8,08). Der etwas begrenzte Schritt war nicht zu übersehen, dafür glänzte sie im Trabe. (Franz Wego)