Körung und Auktion in Neustadt-Dosse

Erschienen am 16.11.2013

Mecklenburger Sylvester teuerste Reitpferd

Neustad-Dosse - Im Rahmen des Schaufensters der Besten wurden am Wochenende der Körkommission 43 Hengste zur Bewertung vorgestellt. 16 erhielten ein positives Körurteil und vier wurden prämiert. Die Springhengste sorgten ganz besonders für Furore.

Das erlebte auch Heiko Schmidt aus Neu Benthen live mit, der sich für 86.000 Euro die Preisspitze bei der Auktion sicherte. Ein Schimmelhengst von Cornet Obolensky aus einer Calido / Lord Liberty-Mutter. Ein Hengst mit schier grenzenlosem Springvermögen, bester Technik und einem makellosen Exterieur, trägt das Brandzeichen des Oldenburger Springpferdezuchtverbandes International und wurde von Deutschlands größtem Hengstaufzüchter Heinrich Ramsbrock ausgestellt. Gezogen wurde der kapitale Hengst im westfälischen Bad Iburg bei Jens Pax.

Seinem Vollbruder Sylvester von Sir Donnerhall I / La Piko, der mit 70.000 Euro Preisspitze bei der Reitpferdeauktion 2013 in Neustadt-Dosse wurde, zum verwechseln ähnlich sein 1 Jahr älterer Vollbruder Sir Piko (Foto) der 2011 zu den teuersten Pferden der Auktion gehörte.
Foto: Jutta Wego

Nur sieben der gekörten Hengste wurden bei der Auktion versteigert, brachten einen Gesamterlös von 310.500 Euro was einem sehr guten Durchschnittspreis von 44.357 Euro entspricht.

Nach den Hengsten wurden die im Lot befindlichen 28 Reitpferde verkauft. Alle erhielten einen Zuschlag und brachten einen Gesamterlös von 498.500 Euro. Das ergibt einen Durchschnittspreis von 18.463 Euro.

Schon mehrfach ging ein Pferd mit Mecklenburger Brandzeichen als Preisspitze aus diesen Auktionen hervor. Im 1. Jahr, als beim "Schaufenster der Besten" noch ein Stallgassenverkauf praktiziert wurde, war der gekörten Sandro Hit-Sohn Sanherib aus der Zucht von Franz & Jutta Wego aus Dummerstorf die Preisspitze und wurde in die USA verkauft.

In diesem Jahr war erneut ein Mecklenburger das teuerste Pferd. Der sechsjährige Sylvester von Sir Donnerhall I aus der Lee-Lou von La Piko / Tibet wurde für 70.000 Euro zugeschlagen. Züchter und Ausstellerin ist Dr. Christine Walther aus Erfurt. Der Wallach wurde aber im Stall von Helmut Wendland in Prisannewitz geboren, der sich auch die nAnpaarung ausdachte und dort, wie seine Vollbrüder Sir Piko (*06) und Shadofax (*08) aufgezogen. Sir Pico gehörte 2011 zu den Preisspitzen in Neustadt-Dosse.

Insgesamt befanden sich fünf Mecklenburger unter den 28 Verkaufs-Reitpferden, hinzu kamen zwei Trakehner. Einer vom Gestüt Ganschow und ein weiterer von Roland Cillwick aus Valluhn. Die Mecklenburger brachten zusammen 135.000 Euro und einen Durchschnittspreis von 27.000 Euro. Zu den Käufern gehörte auch Familie Reemtsma aus Groß Walmstorf, die sich für 30.000 Euro den   (FW)

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