Strietfeld: Bericht vom Vielseitigkeitsturnier (15.-16.05.2010)

Erschienen am 17.05.2010
Ergebnisse

Andreas Brandt, Stephan Donst und Gesche Beerbaum waren die Besten in Strietfeld

Mit Elando verfügt Stephan Donst über ein weiteres gutes Vielseitigkeitspferd. Zweiter in Klasse L in Strietfeld. Foto: Jutta WegoStrietfeld. Regen und Kälte trotzend, fand das Vielseitigkeitsturnier in Strietfeld (Müritzkreis) wie geplant am 15. und 16. Mai auf der Hausanlage der Familie Donst statt. Das gute Nennungsergebnis in der Vielseitigkeitsprüfung Klasse L ist allerdings von 30 auf 17 geschrumpft. Fünf von ihnen schieden im Gelände aus und zwei traten nicht an. Nicht beirren ließ sich Landesmeister Andreas Brandt (Neuenhagen), der seinen Clever & Smart zuletzt mit guten Ergebnissen auch in Dressurprüfungen präsentierte. Seine gute Dressurausbildung zeigte Clever & Smart auch im Viereck von Strietfeld und übernahm mit 37,50 Strafpunkten haushoch die Führung. Weder im Springparcours noch im Gelände kamen weitere Strafpunkte hinzu, so dass das Paar am Ende einen Sieg mit nach Hause nehmen konnte. Auch Lokalmatador Stephan Donst hat sich deutlich in der Dressur verbessert, strebt große überregionale Wettkämpfe an und hatte mit drei Pferden Schwerstarbeit zu leisten. Mit dem sechsjährigen Mecklenburger Exmiras-Wallach Elando nahm er nach der Dressur mit 48,00 Strafpunkten Rang 4 ein, mit seinem erfahrenen Vollblüter D’Al Capone xx und Hiss Passion hatte er in der Dressur 52,5 Strafpunkte (Rang 9). Alle drei Pferde steuerte der 18-Jährige Katja Meinecke (Fleesensee) ritt ihren Schimmel Abington in Strietfeld in der A-Vielseitigkeit auf den ersten Platz. Foto: Jutta Wegofehlerfrei über den Spring- und Geländekurs und nahm hinter Brandt die Plätze zwei bis vier ein.
In der A-Vielseitigkeit war die witterungsbedingte Ausfallquote noch höher. Von 33 Nennungen gingen nur 12 Paare an den Start, je eins schied im Gelände aus, gab auf bzw. trat nicht an. Katja Meinecke, die für den Robinson Club Fleesensee reitet, gewann die Prüfung mit 45,50 Strafpunkten auf Abington. Nach der Dressur mit 37,50 Strafpunkten noch Zweite, kamen zwei Abwürfe im Springparcours hinzu. Antonia Kraft aus Berlin wurde auf Sheila mit 52,0 Strafpunkten Zweite. Sie fügte ihrem Dressurergebnis von 48,0 Punkten vier im Springen hinzu. Ein gutes Talent reift auf der Insel Rügen in Amelie Riedesel heran. Die 15-Jährige steigerte sich mit Fairy-Tale von Rang 6 nach der Dressur (52,5 Strafpunkte) auf den dritten Platz im Endklassement, den sie gemeinsam mit dem Dressursieger Johannes Kraft (Berlin) einnahm.
Eine kombinierte Prüfung aus Dressurpferde-, Springpferde- und Geländepferdeprüfung gewann in Klasse L mit Siegen in allen Teilprüfungen (7,2/8,4/9,0) Andreas Brandt auf Vize-Bundeschampioness Escada JS. In Klasse A ging diese kombinierte Prüfung an Stephan Donst. Mit Mona D gewann er die Springpferde- (8,0) und Geländepferdeprüfung Klasse A (8,7), musste sich in der Dressur aber mit Rang 6 begnügen (6,2). Diese gewann Christin Schulz (Neuendorf) mit Wertnote 7,2 auf Sunrise  S.
In Klasse E konnte Gesche Beerbaum (Grapzow) die Schleife der Siegerin für den kombinierten Wettbewerb entgegen nehmen. Mit ihrem Pony Telford gewann sie die Dressur mit Wertnote 7,9 und das Stilspringen mit 7,3. Im Gelände gab es Rang 3 bei Stilnote 7,8. Ihre schärfste Konkurrentin war Amber Marie Forler (Spantekow), die auf Masetto in allen Einzelwettbewerben den zweiten Platz belegte und die Silberschleife auch in der Gesamtwertung erhielt. Den Stilgeländeritt gewann Anne Groß (Parkentin-Hütten), die auf dem Ponyhengst Hero Wertnote 8,1 erhielt und in der Gesamtwertung Dritte wurde.  (FW)
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