Krackow: Das Turnier im Osten unseres Landes litt unter Veranstalterkonkurrenz

Erschienen am 22.05.2012
Ergebnisse

Torgelower Rene Swierczek gewann das M-Springen

Mit Leonid gewann Rene Swierczek das M-Springen in Krackow. Foto: Wego

Mit Leonid gewann Rene Swierczek das M-Springen in Krackow. Foto: Wego

Krackow: So wie das Springturnier in Bollewick litt auch das Krackower Reitturnier unter der Veranstaltungszahl an diesem Wochenende. Eine bessere Terminabstimmung der Veranstalter untereinander ist längst überfällig. 210 Nennungen für eine ZweitagesVeranstaltung ist einfach zu wenig und steht sicher in keinem Verhältnis zu den Kosten. Der Vorteil: beide Tage konnte das Turnier zu christlicher Zeit um 10.00 Uhr beginnen und war somit für alle stressfrei. Der Samstag gehörte komplett den Dressurprüfungen und Sonntag gab es nur Springen.

Drei Teilnehmer traten zum Stechen des M-Springens an, der höchsten Prüfung des Turniers. Keiner von ihnen beendete das Stechen strafpunktfrei, alle Drei kamen mit vier Fehlern aus dem Parcours. Am schnellsten war Rene Swierczek im Ziel - der Torgelower gewann das Springen in 42,03 Sekunden auf Leonid und wurde mit vier Fehlern im Umlauf auf Royal Rebel auch Vierter. 44,10 Sekunden benötigte Nachwuchsreiter Martin Kühl (Polzow) mit Legolas, der auf den 2. Platz kam. Der 3. Platz ging nach Ahlbeck an Karsten Krohn auf Renaissance (4/45,32).

Dreimal stand der Name Latzkow in den Siegerlisten. Vater Frank Latzkow gewann vor dem M-Springen das L-Springen mit fehlerfreiem Ritt auf Koredo in 45,34 Sekunden. Hier ritt Rene Swierczek hinter Robert Bettac (Vierraden) mit Leonid auf den 3. Platz. Zuvor hatte Frank Latzkow schon das A-Punktespringen auf For Fun für sich entschieden und Sybille Muchow (Schönow) mit Grandor und Martin Kühl mit Navar auf den 2. und 3. Platz verwiesen.

Den dritten Latzkow-Sieg holte sich Tochter Susan im A-Stilspringen mit Stilnote 8,0 auf Koredo. Martin Kühl wurde auf Leviscal Zweiter (7,7). Den 2. Platz nahm Martin Kühl auch im Stilspringen Klasse L ein, in dem er auf Legolas eine 8,0 erhielt. Siegerin wurde seine Teamkollegin Gesine Jürgens auf Ussador (Stilnote 8,2). In der Springpferdeprüfung Klasse A siegte ihr Ehemann Olaf mit Wertnote 7,5 auf Quinturo. In Klasse L holte sich Rene Swierczek

Die höchste Dressurprüfung des Turnier in Krackow gewann Kerstin Werner auf der Earl-Stute Eshley. Foto: Wego

Die höchste Dressurprüfung des Turnier in Krackow gewann Kerstin Werner auf der Earl-Stute Eshley. Foto: Wego

seinen ersten Tagessieg mit Wertnote 7,8 auf Lampard. Im E-Springen waren die Broocker Reiter die erfolgreichsten: Lina-Caren Müller siegte auf Rena de Monte Lila vor Vanessa Röwer auf Fesche Lady und Max Spremberg auf Dragon.

In den beiden L-Dressuren wechselten sich Kerstin Werner (Breesen) und Silvia Körk aus Boock als Sieger ab. In der L2 setzte sich Silvia Körk mit Rettan an die Spitze und wurde mit Wolkenlady auch Dritte. Kerstin Werner hatte Eshley unter dem Sattel und belegte den 2. Platz. In der L5 siegte Kerstin Werner auf Eshley vor Silvia Körk auf Wolkenlady. Die 41-jährige Landwirtin Silvia Körk hatte schon die A-Dressur A5 mit dem siebenjährigen Royal Olymp-Sohn Rettan gewonnen und wurde in der A9 Zweite. Diese Prüfung gewann Sandra Ludwig aus Prenzlau auf Detienne.  (Franz Wego)

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