Sukow (10.-12.07.2009)

Erschienen am 16.07.2009
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Neue Landesmeister in Sukow geehrt

Die Felder sind zwar etwas kleiner geworden, die Leistungen an der Spitze, besonders im Springbereich, halten jedoch jedem Vergleich stand.

Vom 10. bis 12. Juli wurden die 17. Landesmeister im Dressur- und Springreiten von Mecklenburg-Vorpommern in Sukow ermittelt. An den beiden ersten Tagen noch von etwas Regen begleitet, strahlte der Himmel am Finaltag. Verdienter Lohn für das Organisationsteam um Horst-Werner Jahn, das mit viel Routine und Übersicht wieder ganze Arbeit geleistet hat. Davon konnte sich auch Wolfgang Rehmer überzeugen. Der Vorsitzende des Landessportbundes war wie in den Vorjahren Gast der Landesmeisterschaften.

Die Reitanlage hatte wie stets ihr bestes Kleid angezogen. Alle die nach Sukow kommen, sind jedes Jahr aufs Neue fasziniert von dem satten und gepflegten grünen Rasen des Springplatzes und von der Gründlichkeit, mit der die Dressuranlage hergerichtet wird. Am Sonntag waren die Tribünen gut besetzt und den Besuchern wurde besonders im Großen Preis von Lübzer, ein S-Springen der Zwei-Sterne Klasse, das am oberen Rand der Anforderungen angesiedelt war, toller Sport geboten. Schade, dass einige unserer Spitzenspringreiter nicht in das Meisterschaftsgeschehen eingreifen konnten. Titelverteidiger Thomas Kleis hatte den Hengst Copasetic nicht zur Verfügung, den er in Sukow reiten wollte (seine beiden Spitzenpferde pausierten nach drei schweren Turnieren im Ausland). Die Pferde von Matthias Granzow waren gesundheitlich nicht ganz fit und André Thieme sowie Holger Wulschner hatten vom Bundestrainer Startverpflichtungen in Gera, wo jeder ein S-Springen in der Mitteldeutschen Tour gewinnen konnte.

Doppelerfolg für Katrin und Heiko Schmidt

Die Meisterschaftstage wurden zu einem Festival des Ehepaares Schmidt (Neu Benthen). Katrin Schmidt war Titelverteidigerin bei den Damen, hatte am Samstag auf der Cellestial-Stute Carmina einen ärgerlichen Fehler und musste deshalb am Sonntag mit Steffi Rauschenberg (Neubrandenburg) um die Goldmedaille stechen. Die Ehefrau von Heiko Schmidt gewann nicht nur das Stechen, womit sie ihren Titel verteidigte, sondern sie siegte auch im dritten Wertungsspringen. Mit fehlerfreiem Ritt im Stechen in 34,05 Sekunden. Steffi Rauschenberg hatte auf Liera im Finalspringen einen Abwurf, was ihr auch noch mal im Stechen um die Goldmedaille passierte, womit sie den Silberrang einnahm. Aus dem Stechen der drei Teilnehmerinnen um die Bronzemedaille ging ging Anna-Madlen Rüder (Ostseebad Boltenhagen) auf Cyros Z als Siegerin hervor. Sie, Hela Heiden (Alt-Sammit) und Susann Eckwert (Sommerstorf) hatten nach den drei Wertungsspringen acht Fehler auf dem Konto.

Mit Lukas startete Katrin Schmidt auch in der S-Klasse, in der bisher stets nur Herren antraten. Dabei gab es am Samstag ein nicht alltägliches Bild. In der Tagessiegerehrung des Wertungsspringens stand sie bei der Siegerehrung vor ihrem Mann Heiko, der auf der Cellestial-Stute Cassiopeia Zweiter wurde. "Ich freue mich so doll über den Sieg", sprudelte es mit feuchten Augen aus ihr heraus.

Heiko Schmidt hatte die 1. Wertungsprüfung Klasse S am Freitag auf Coverlady vor Richard Robinson (Sommerstorf) auf Lysander gewonnen und war in der Meisterschaft nach der zweiten Wertungsprüfung noch mit zwei Pferden strafpunktfrei. Ebenso wie der stark auftrumpfende Steffen Schott (Dersekow, Stall Vinate) auf Non Stop SV. Am Sonntag gab es im schwer gebauten Zwei-Sterne-Parcours auf der Schimmelstute Cassiopeia einen Abwurf. Steffen Schott, der wiederum fehlerfrei blieb, setzt Heiko Schmidt, der nach ihm noch mit Coverlady startete, mächtig unter Druck. Doch auch der fünfmalige Landesmeister gab sich keine Blöße, so dass auch in dieser Klasse ein Stechen um Gold entscheiden musste. Wiederum blieb Steffen Schott strafpunktfrei, dessen achtjähriger Newton-Sohn in vier S-Parcours keinen Fehler machte. Die Zeit von 40,06 Sekunden war aber zu bezwingen, so dass Heiko Schmidt nicht alles riskieren musste, mit 34,97 Sekunden ebenfalls fehlerfrei ins Ziel kam und seinen sechsten LM-Titel nach Neu Benthen holte.

Silber ging an Steffen Schott, ein großer Erfolg auch für den Stall Vineta in Altenhagen. Die Neuentdeckung der Meisterschaft war Daniel Wascher (Redefin) mit dem Landgestütshengst Lamarco. Der neunjährige Hengst von Landcapitol blieb ebenfalls in allen drei Wertungsprüfungen ohne Stangenfehler, wurde mit Daniel Wascher aber "nur" Bronzemedaillengewinner, weil er am Samstag einen halben Zeitstrafpunkt bekam. "Ich bin super zufrieden und hätte nicht gedacht, dass der Hengst schon so weit ist um diesen schweren Parcours fehlerfrei zu absolvieren" sagte Wascher nach dem Großen Preis, in dem er Fünfter wurde.

Fehler an den ersten Tagen verhinderten es, dass der Sieger im Großen Preis, Jörg Möller (Garlitz) nicht in die Medaillenvergabe eingreifen konnte. Am Sonntag hatte er dennoch seinen großen Auftritt. Er brachte zwei Schimmel ins Stechen, legte mit Kapitol eine schnelle fehlerfreie Runde in 34,67 Sekunden vor, der Heiko Schmidt mit Coverlady nur 34,97 Sekunden entgegen setzen konnte (3. Platz). Als letzter Starter griff er noch mal mit Lasirco an und holte sich mit dem Hengst den Sieg in 34,15 Sekunden und das Preisgeld von 2.225 Euro.

Zahl der Nachwuchsreiter deutlich kleiner

Im Nachwuchslager sieht es derzeit, was die Quantität betrifft, nicht sehr rosig aus. Gleichwohl wurden an der Spitze gute Leistungen gezeigt.

Bei den Jungen Reitern dominiert gegenwärtig der 18-jährige Philipp Makowei. Er hat inzwischen den "Biss", den man früher von seinem Vater Lothar kannte und ist ein absoluter Siegreiter geworden. Bereits am Freitag (M**) legte er die Spur für den Meisterschaftserfolg mit einem Sieg auf Athos und dem 3. Platz auf Zetor. Lars Köhler (Ranzow) blieb mit Syrio (zweimal Zweiter) dicht dran. Am Sonntag schlug bei ihm jedoch das Schicksal wieder zu, das ihm schon seine beiden Spitzenpferde für diese Saison wegen Verletzung raubte. Der 14-jährige Syrio war inzwischen mehr als nur Ersatz. Doch am Sonntag bekam auch er Probleme und konnte nicht mehr geritten werden. Mit Caro Lato hatte er zwar noch ein Eisen im Feuer. Dem Schimmel fehlt es in schweren Parcours aber noch an Erfahrung.

Anders die Gio Granno-Stute Giowina von Michaela Jörke (Schönberg), die aber am 1. und 3. Tag je einen Abwurf hatte. Janin Stechow (Steffenshagen) erwischte es auf Adaycate am 2. Tag zweimal. Die beiden Damen mussten nun um Silber und Bronze stechen. Dabei hatte Michaela Jörke das Glück auf ihrer Seite, blieb fehlerfrei und gewann die Silbermedaille. Bronze ging an Janin Stechow. Trotz eines Abwurfs am Samstag sicherte sich Philipp Makowei auf Zetor die Meisterschaft und gewann das Finalspringen (S*) im Stechen vor Janin Stechow auf Adycate. Nachdem Philipp im letzten Jahr Juniorenmeister wurde gab es nun den zweiten Titel für ihn und bei der Meisterehrung tauften ihn seine Freunde im blau gefärbten Wassergraben.

Bei den Junioren gab es mit 14 Startern den größten Schrumpfungsprozess. Es begann mit einem Stilspringen (M*) das Theresa Beste (Passin) mit perfektem Ritt auf Con La Capri gewann (8,5). Paul Wiktor (Redefin) und Sven Sternekieker (Reez) blieben ihr mit Deja vu (8,3) und Ravaela (8,0) auf den Färsen. Auch gegen die Uhr gewann am nächsten Tag Theresa Beste, diesmal aber auf Miami Beach. Auch in der 3. Wertung am Sonntag (M**) behielt die 17-Jährige auf Miami Beach die Nerven und sicherte sich den Titel vor Sven Sternekieker und Paul Wiktor, der am Sonntag einen Abwurf hatte. Im Stechen um die Finalprüfung hätte Theresa den Sieg eigentlich sicher nach Hause reiten können, nachdem Ravaela mit Sven Sternekieker einmal "parkte". Doch es erwischte sie zweimal und so gewann Sven Sternekieker vor Theresa Beste.

Bei den Ponyreiterinnen (es waren nur junge Damen am Start) gab es einen Durchmarscherfolg für Shanice Ashanti Stepper (Lüdershagen), die Kira zu Saisonbeginn gar nicht mehr auf Turnieren geritten hat, sich dann aber doch entschloss das Klassepony noch mal zu satteln. 8,2 und zwei Nullrunden gegen die Uhr haben den Weg mit zwei Siegen und einem zweiten Platz zur Titelverteidigung frei gemacht. Pech hatte Janna Lass (Griebenow) am Sonntag. In aussichtsreicher Position liegend wollte ihr Pony Onkel Tom plötzlich nicht mehr, nachdem sie Am Samstag noch Zweite wurde. Dafür sicherte ihre jüngere Schwester Franziska den Familienerfolg mit einer Nullrunde im Umlauf den L-Springen auf Hanna WE, die ihr zur Silbermedaille verhalf.
Licht und Schatten gab es bei Lara Bergmann (Poel), die mit Playback das erfahrenste Pony unter dem Sattel hatte, der sie am Samstag aber etwas im Stich ließ. Das glich der 17-jährige Hengst am Sonntag mit einem Sieg im Stechen gegen Shanice Ashanti Stepper wieder aus und bescherte seiner Reiterin damit die Bronzemedaille. Insgesamt 16 Pony-Paare starteten in dieser Altersklasse.

Ralf Weihs holte einen Titel nach Sukow

Das größte Starterfeld gab es erneut in der sogenannten Ü40-Klasse. Bekanntlich die Reiter, die nicht mehr im S-Bereich an den Start gehen bzw. nie dort geritten haben. Weil es über 50 Nennungen gab, musste sogar geteilt werden, was nach Ergebnis erfolgte. Es wurde Klasse L geritten.

Bodo Holtz (Plau) und Wilfried Holl (Crivitz) waren auf Hoheit und Queen de La die ersten Sieger. Am Samstag führten Carsten Schlönvogt (Wusterhusen) auf Lanja und der 73-jährige Walter Burmeister (Schwaan) auf La Luna die beiden Abteilungen an.

Am Sonntag wurde es im Rahmen der L-Normen richtig schwer und eigentlich waren es schon mittelschwere Abmessungen. Es waren nur noch die besten 25 Reiter-Pferd Paare zugelassen. Am Ende musste um alle Medaillen und um die Prüfung (es gab acht fehlerfreie Ritte) gestochen werden. Siegerin der Prüfung wurde Dr. Martina Reemtsma (Zierow), die mit dem Mecklenburger Leonardo aber am Samstag einen Abwurf hatte und deshalb nicht für die Medaillenvergabe in Frage kam.

Einen guten Lauf hatte an allen Tagen der Sukower Ralf Weihs. Mit kräftiger Unterstützung seiner einheimischen Fans ritt er auf Saskia dreimal Null und kam zum zwei zweiten und einem dritten Platz in den Einzelprüfungen. Auch im Stechen behielt er am Sonntag die Nerven und holte sich den Titel vor Dieter Gottschalk (Groß Viegeln), der auf Coralie eine Sekunde langsamer war und in der Finalprüfung Dritter wurde. Pech hatte der Dersekower Torsten Lanske der auf Kommisasario ebenfalls in allen drei Wertungsprüfungen fehlerfrei blieb, im Stechen um Gold aber einen Abwurf hatte und die Bronzemedaille gewann.

Dressurfelder im Nachwuchsbereich erschreckend klein

Das zum Springen zu den Nachwuchsreitern gesagte, trifft für den Dressurbereich noch mehr zu. Ganze sieben Paare gingen bei den Junioren an den Start, was auch beim Verband für die Zukunft Sorgenfalten hervorruft.

Bei den Ponyreitern (15 Starter am 1. Tag) schälte sich von Beginn an das Duo Kati Spierling (Neuenkirchen) und Anna Rindler (Miltzow) heraus. Janna Lass (Griebenow) und Michele Zuther (Klein Labenz) folghten an den beiden ersten Tagen in Klasse A. In der Pony-Dressurreiterprüfung gab es ein knappes Ergebnis das letztlich Kati Spierling mit Wertnote 8,2 auf Verra für sich entschied. Nun Nuancen dahinter (8,1) die 14-jährige Anna Rindler mit Penelope. Janna Lass (8,0) und Michele Zuther (7,9) hielten noch gut mit.

Am Samstag drehte Anna Rindler den Spieß um und setzte sich mit 7,7 in der a-Dressur an die Spitze. Für Kati Spierling gab es auf dem 2. Platz Wertnote 7,5 und Michele Zuther hielt Anschluss (7,3). Am Sonntag wurde eine L-Dressur geritten und hier zeigte Kati Spierling ihre ganze Klasse. Mit 8,0 ging der Sieg in der Prüfung und die Meisterschaft erneut an die Reiterin aus Neuenkirchen Leist II. Sie lag nach den beiden ersten Tagen an der Spitze, doch die Wertnote von 7,3 warf Anna Rindler zurück und es gab erneut Silber. Schon mit gehörigem Abstand erreichte Michele Zuther wie im Vorjahr Bronze. Somit gab es bei den Ponydressureitern die gleiche Medaillenverteilung wie 2008. Kati Spierling darf Varra für ihre Erfolge ein Jahr mit einem Hänger der Firma Böckmann zum Turnier fahren, der vom Förderverein "Reiter und Pferde in MV" überreicht wurde.

Bei den Junioren blieben am Ende nur vier Damen in der Wertung, sieben hatten am Freitag begonnen. Michele Zuther gewann die beiden ersten L-Dressuren mit ihrem Pony De Finessa bzw. Großpferd Nacalida. Die elfjährige Calido I-Stute Nacalida präsentierte sich in der Dressurreiterprüfung nicht so wie gewünscht (6,4), glänzte aber mit einer 8,1 und dem Sieg in der 1. Kandaren-L. Die Dressurreiterprüfung gewann Michele Zuther dennoch auf De Finessa (7,5). Am Sonntag wieder eine nicht so aufgelegte Nacalida was zu einer 6,6 führte. Gleichmäßiger ging Ragano mit Anne Stolzenburg (Zierow). 6,9, 7,8 und am Sonntag Sieg mit 7,3 ergaben in der Summe 220 Punkte und den Meistertitel. Michele Zuther holte die nach Bronze bei den Ponys die zweite Medaille in Silber. Bronze ging an Helena Reppin (Neuenhagen), die auf Cassandro Wertnoten von 6,8 und zweimal 6,4 erreichte.

Ein neues Gesicht gab es bei den Jungen Reitern mit der Redefinerin Kelly-Louise Behrens. Sie sattelte den inzwischen aus dem großen Sport verabschiedeten Wicklow County und begann mit einem Sieg in der Dressurreiterprüfung Klasse M (7,6). Das war zugleich entscheidend für den Gesamtsieg, der Redefin eine Goldmedaille beschwerte. An den beiden nächsten Tagen holten die neue Jugendsprecherin unseres Landes, Jenny Oelmann (Demmin) mit dem Pony Dumbledore auf. Nach 6,7 am 1. Tag gab es 66,11% in der ersten M-Dressur und 67,00% in der zweiten. Mit diesem Ergebnis teilte sie sich den Sieg am Sonntag mit Kelly-Louise Behrens und kam auf den Silberplatz. Anne Blank (Hirschburg) lag mit Levin am 2. Tag noch auf Platz zwei, rutschte mit 63,08% am Sonntag aber auf den Bronzeplatz.

Lüders bekommt Konkurrenz durch Pia Laus-Schneider

In der S-Klasse hatte Ronald Lüders vom Kempke Hof mit dem Gestütshengst Sancisco keine Gegner, die ihm den erneuten Meistertitel streitig machen konnten. Er gewann mit dem achtjährigen Sandro Hit-Sohn, der sich in Redefin anlässlich des CSI auch einen Startplatz zum Finale des Nürnberger Burg-Pokals erkämpft hat, alle drei S-Dressuren. 71,03 (S4); 70,79% (St.Georg) und 70,70% (Inter I) lauteten die Einzelergebnisse was insgesamt 212,52 Punkte ergab.

Der Sieg in der Intermediaire I am Sonntag viel allerdings knapp aus. Pia Laus-Schneider (Klockenhagen), die Ehefrau von Ralf Schneider, bereits für Italien an Olympischen Spielen teilgenommen, kam mit Worchester bis auf 15 Punkte an den vielfachen MV-Landesmeister heran und erreichte 69,39% der möglichen Punkte. Mit 204,93 Prozentpunkten holte sie sich erstmals die Silbermedaille bei einer Landesmeisterschaft in MV. Damit verdrängte sie Sina Trost (Passin) um einen Platz, die im vorigen Jahr Silber erntete. Mit drei dritten Plätzen in der Meisterwertung kam sie mit ihrer bewegungsstarken Schimmelstute Carrera auf 198,05 Prozentpunkte. Das Medaillentrio kann sich auch auf anderen Plätzen der Bundesrepublik sehen lassen.

Äußerst schwach besetzt war in diesem Jahr auch die Seniorenklasse der Ü40-Reiter. Im Springen das größte Lot, bildete es in der Dressur das Schlusslicht mit sechs Startern, von denen gerade Mal die Medaillengewinner in der Wertung blieben. Alter und neuer Meister, mit zwei Einzelsiegen und einem 2. Platz in den L-Dressuren wurde der 55-jährige Rainer-Joachim Janenz (Pinnow), der am Samstag Geburtstag feierte und sich auf seinem 13-jährigen Westpoint selbst das schönste Geburtstagsgeschenk machte. Er erreichte 67,00, 63,00 und 68,00 Prozent. Insgesamt 198,00 Punkte waren acht mehr als die Ergebnisse von Elmar Wissling (Redefin) der im Sattel von Der Liebling saß, den ihm Rüdiger Tremp (Stülow) zur Verfügung stellte. Rüdiger Tremp selber hatte Amani gesattelt, ein fünfjähriger Mecklenburger von Anrit, der am Samstag einen Totalaussetzer hatte und deshalb am Ende nur 176 Punkte erreichte.

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