Valluhn (24.-25.05.2008)

Erschienen am 28.05.2008
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Fast 1.200 Startmeldungen forderten Organisatoren und Richter

Einen wahren Turniermarathon gab es beim Dressur- und Springturnier vom 24. bis 25. Mai in Valluhn. Mehr als 1.100 Nennungen sind für das Turnier in der Grenzregion zu Niedersachsen und Schleswig-Holstein eingegangen. Damit waren die zwei Turniertage eigentlich überladen. Auf dem Springplatz ging das Geschehen am Sonntag von Kurz nach 7 Uhr bis 21 Uhr. Für die Reiter sicher nicht angenehm.

Vielleicht sollte die Veranstaltercrew um Roland Cillwik und Sonja Erdt doch überlegen, zukünftig die Basis- und Aufbauprüfungen auf den Freitag zu verlegen. Beide M-Springen fanden am Sonntag ab 18.15 Uhr statt. Als Turnierhöhepunkte auch für die Turnierbesucher zu spät.

Nur sieben der insgesamt 33 Entscheidungen wurden von Reitern aus MV gewonnen. Das zeigt, dass der überwiegende Teil der Teilnehmer aus den Nachbarbundesländern kam. Das M-Punktespringen blieb jedoch im Land. Torsten Wascher (Redefin) gehörte auf dem siebenjährigen Gloriosus-Sohn Felix zu den Reitern, die die volle Zahl von 44 erreichten und war mit 41,44 Sekunden der Schnellste. Sein Teamkollegen Heiko Strohbehn folgte ihm mit einer Sekunde Rückstand auf seiner eigenen Stute Agrippina. Im abschließenden M-Springen lieferte Sven Vogelsang (Hagen) auf Amani den schnellsten fehlerfreien Ritt.

In den beiden Springpferdeprüfungen demonstrierten die Mecklenburger Reiter ihre Stärken. In Klasse A ging der Sieg an Michael Nagel (Gadebusch) mit Wertnote 8,0 auf Cellestino. Er wurde auch Zweiter mit 7,9 auf Lady Ellen. Die Plätze drei und vier gingen an die Redefiner Heiko Strohbehn auf Chaconne (7,8) und Günter Stübing auf dem Hengst Con la Mente (7,7). In Klasse L siegte Roland Mähling (Redefin) auf Lulu (8,2) vor Michael Nagel auf Delgerado (8,0). Dritter wurde Daniel Wascher (Redefin) auf Chartbreaker (7,8).

Die Eignungsprüfung gewann Stephanie Grünwald (Eldena) mit Wertnote 7,7 auf Georgine G vor Marcus Kostolnik (Re3defin) auf Lanju (7,6). Die Kandaren Dressur Klasse L führte mit Ina Malgadey (Pinnow) ebenfalls eine Mecklenburgerin an, die mit Escada Wertnote 7,5 erhielt. In der M-Dressur wurde die Güstrowerin Annika Winter auf Kristall mit Wertnote 7,3 Zweite. Die höchste Dressurprüfung des Turniers gewann Tatjana Wegner (Brietlingen) auf Grandissimo (7,5).

Zwei weitere Springsiege für die Mecklenburger gingen im Zwei-Phasen-Springen Klasse A an Torsten Wascher auf Capella W und im Stilspringen mit Wertnote 7,7 an Ulrike Schack (Kladrum) auf Naomi. In dieser Abteilung wurde Katrin Freund (Gadebusch) auf LÂ’eperon Zweiter (7,4). Ein L-Springen beendete Ulrike Schack mit Louis auf dem 2. Platz.

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