Ocala Longines League of Nations: USA knapp vor Deutschland

Erschienen am 23.03.2025

Es war spannend bis zum letzten Reiter und ein echtes Kopf an Kopf Rennen: Am Ende entschied ein einziger Zeitfehler-Punkt über Gold und Silber bei der zweiten Etappe der Longines League of Nations in Ocala.

Das Team der USA gewann in einem Nachtspringen im World Equestrian Center von Ocala mit 4 Strafpunkten den Nationenpreis um den Longines League of Nations.

Das Team der USA gewann in einem Nachtspringen im World Equestrian Center von Ocala mit 4 Strafpunkten den Nationenpreis um den Longines League of Nations.

McLain Ward behielt auf Ilex (v. Baltic VDL) die Nerven und lieferte als Schluss-Reiter die Doppel-Null für den Sieg seiner Mannschaft mit Lillie Keenan und Argan de Beliard (v. Mylord Carthago), Laura Kraut und Dorado (v. Diarado’s Boy) sowie dem vierten Reiter Aron Vale mit Carissimo (v. Cascadello).

Schon nach Runde eins hatte Team Germany mit nur einem Zeitfehler von Andre Thieme und seinem Paule S (v. Perigueux) auf Rang zwei hinter den USA gelegen. Die perfekte erste Runde zauberten die Grand Prix Sieger vom Donnerstag, Christian Kukuk und Just be Gentle (v. Tyson) in den Parcours und auch in Runde zwei blieben die beiden fehlerfrei. Das waren Ritte wie aus dem Lehrbuch.

Mit 5 Strafpunkten wurde das deutsche Team mit Sophie Hinners, Christian Kukuk, Richard Vogel und André Thieme Zweiter.

Mit 5 Strafpunkten wurde das deutsche Team mit Sophie Hinners, Christian Kukuk, Richard Vogel und André Thieme Zweiter.

Auch bei André Thieme und Paule S blieben in der ersten Runde alle Stangen in den Auflagen. Lediglich ein Zeitfehler schlug zu Buche, in Runde zwei mussten die beiden einen Netzroller verkraften. Sophie Hinners und Iron Dames Singclair (v. Singular LS la Silla) blieben nach super gerittenen Runden ebenfalls Doppel-Null.

Nur bei Schlussreiter Richard Vogel und seinem auf diesem Niveau noch unerfahrenen Event de L’Heribus (v. Emir de Vy) stimmte der Rhythmus an diesem Tag irgendwie nicht und die beiden kamen mit ungewöhnlichen 16 Strafpunkten aus dem Parcours. In Runde zwei, wo laut Reglement nur noch drei Reiter pro Team und ohne Streichergebnis an den Start gehen, musste Vogel seine Kollegen daher von der Seitenlinie unterstützten. Insgesamt beendete Otto Beckers Mannschaft den Nationenpreis mit nur 5 Strafpunkten.

Mit 13 Strafpunkten und der etwas besseren Zeit als die ebenfalls mit 13 Strafpunkten behafteten Viertplatzieren Iren sicherten sich die Belgier ihren Platz auf dem Podium.

Richtig viel Pech hatte die Mannschaft der Schweizer: Nachdem für Edouard Schmitz und Quno (v. Quo Vadis) der Parcours bereits in Runde eins an der für sie unüberwindbaren Dreifachen Kombination endete, wurde genau diese Kombination auch Jannika Sprunger mit Orelie (v. Emerald) zum Verhängnis. Das Duo trennte sich außerplanmäßig und die Schweiz schied damit aus.

Nicht mehr in der zweiten Runde der besten acht dabei waren auch die Niederländer, die mit ihrem Schlussreiter Mathijs van Asten und Cassina Dior (v. Diarado) acht Strafpunkte einsammelten und damit mit insgesamt 20 Fehlerpunkten noch hinter die Schweden mit 18 Punkten in Runde eins rutschten.

In der Gesamtwertung liegen jetzt Deutschland und die Sieger von Abu Dhabi, Irland, gemeinsam mit je 170 Punkten auf Platz eins.

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